Kompetente Beratung zu Mobbing

Ein Experte beantwortet Fragen von Müttern zu Schulmobbern.

Von Laura Broadwell

Die Wurzel des Mobbings

Allan L. Beane, PhD, Autor von Das Bully Free Klassenzimmer (Free Spirit Publishing, 1999) und ein staatlich anerkannter Redner zum Thema Mobbing bietet seinen Einblick in das Thema.

Frage

Ab welchem ​​Alter setzt Mobbing in der Regel ein und woran liegt das Problem?

Antworten

Untersuchungen haben ergeben, dass Mobbing bereits im Alter von 3 Jahren beginnen kann. Es ist zwar schwer zu sagen, warum manche Kinder zu Mobbern werden und andere nicht. es ist in ihrer Natur inhärent. Untersuchungen zeigen auch, dass Kinder, die konsequent Aggressionen ausgesetzt sind, das beobachtete Verhalten imitieren können. Solche Kinder können zum Beispiel in einem missbräuchlichen Haushalt leben, Zeuge des unkontrollierten Zorns ihrer Eltern werden oder sich vernachlässigt und ungeliebt fühlen.

Umgang mit Tyrannen

Frage

Wie können Kinder effektiv mit Tyrannen umgehen?

Antworten

Kinder müssen verstehen, dass Mobber Macht und Kontrolle über andere brauchen und den Wunsch haben, Menschen zu verletzen. Oft fehlt es ihnen an Selbstbeherrschung, Einfühlungsvermögen und Sensibilität. Vor diesem Hintergrund ist es für Kinder hilfreich, diese Strategien im Umgang mit Mobbern anzuwenden:

  • Vermeiden Sie den Tyrann so viel wie möglich. Halte dich auf dem Spielplatz von ihm fern oder gehe einen anderen Flur entlang, wenn du kannst.
  • Übe selbstbewusstes Stehen und Gehen. Mobber greifen normalerweise zu Leuten, die kleiner und körperlich schwächer sind als sie oder von denen sie glauben, dass sie sich nicht revanchieren. Um zu vermeiden, ein leichtes Ziel zu sein, stehe aufrecht, halte deinen Kopf hoch, halte deine Schultern zurück und schaue dem Mobber in die Augen - nicht auf den Boden oder anderswo.
  • Lass dich von einem Mobber nicht schlecht fühlen. Wenn jemand etwas Schlechtes über Sie sagt, sagen Sie sich etwas Positives. Erinnern Sie sich an Ihre positiven Eigenschaften.
  • Sagen Sie dem Mobber, wie Sie sich fühlen, warum Sie sich so fühlen und was der Mobber tun soll. Lerne dies mit einer ruhigen und entschlossenen Stimme. Sagen Sie zum Beispiel: "Ich bin wütend, wenn Sie mich mit Namen anrufen, weil ich einen richtigen Namen habe. Ich möchte, dass Sie anfangen, mich mit meinem richtigen Namen anzurufen."
  • Belohnen Sie den Schläger nicht mit Tränen. Der Tyrann möchte deine Gefühle verletzen, also benimm dich wie sein Name und Verspottungen tun nicht weh. Sie können dies tun, indem Sie zugeben, dass der Mobber richtig ist. Zum Beispiel, wenn der Tyrann Sie "fett" nennt, schauen Sie ihm in die Augen und sagen Sie ruhig: "Sie wissen, ich bin übergewichtig. Ich muss anfangen, mehr Bewegung zu bekommen." Dann gehe mit Zuversicht weg.
  • Entwaffnen Sie den Schläger mit Humor. Lache über seine Drohungen und gehe von ihm weg.
  • Verwenden Sie Ihr bestes Urteilsvermögen und folgen Sie Ihren Instinkten. Wenn der Mobber Ihre Hausaufgaben haben möchte und Sie glauben, dass er Ihnen gleich wehtun wird, geben Sie ihm Ihre Arbeit und gehen Sie mit Zuversicht davon. Dann erzähle einem Erwachsenen, was passiert ist.
  • Erwarten Sie nicht, misshandelt zu werden. Wenn Sie auf eine Gruppe von Kindern zugehen, denken Sie daran, dass sie nett zu Ihnen sind, und tun Sie Ihr Bestes, um freundlich zu sein. Am wichtigsten ist, behandeln Sie andere so, wie Sie behandelt werden möchten. Setzen Sie sich für andere Schüler ein, die gemobbt werden, und bitten Sie sie, sich für Sie einzusetzen.

Schulen sicherer machen

Frage

Wie können Eltern dazu beitragen, die Schule ihres Kindes zu einem sicheren Ort zu machen?

Antworten

Bitten Sie den Personalentwicklungskoordinator des Schulsystems Ihres Kindes, Lehrer, Busfahrer, Berater und andere Erwachsene auszubilden, Mobbing zu verhindern und zu beenden und den Opfern zu helfen. Bitten Sie die örtlichen Elternverbände, Bürgerorganisationen und Unternehmen, Workshops zur Bekämpfung von Gewalt zu veranstalten. und helfen Sie Ihrem Schulsystem, eine Anti-Mobbing-Kampagne durchzuführen. Erhöhen Sie das Problembewusstsein durch Artikel in Ihren lokalen Zeitungen und Präsentationen auf lokalen Bürgerversammlungen und Eltern-Lehrer-Treffen. Arbeiten Sie auf jede erdenkliche Weise mit anderen zusammen, um ein sicheres Schul- und Gemeinschaftsumfeld zu schaffen.

Weitere Informationen zu Das Bully Free KlassenzimmerRufen Sie 270-247-8521 an oder senden Sie eine E-Mail an [email protected]

Die Informationen auf dieser Website dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Es ist kein Ersatz für sachkundige medizinische Beratung oder Betreuung. Sie sollten diese Informationen nicht verwenden, um gesundheitliche Probleme oder Krankheiten zu diagnostizieren oder zu behandeln, ohne Ihren Kinderarzt oder Hausarzt zu konsultieren. Bitte konsultieren Sie einen Arzt, wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich des Zustands Ihres Kindes haben.

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